Auf den Spuren der Hobbits & Maori

12 03 2011

Von Coromandel ging es weiter nach Süden ins Zentrum der Nordinsel Richtung Rotorua. Auf der Suche nach den Spuren der weltbekannten Trilogie “Der Herr der Ringe” wurden wir in Matamata fündig.

Hier entdeckten wir doch tatsächlich das “Auenland”, die Heimat der kleinen Hobbits. 
Hobbiton” war der Originaldrehschauplatz und das Movie-Set der Szenen gewesen, die sich im Hobbitdorf abgespielt hatten (z.B. Bilbo’s Geburtstagsfeier, das Raketenschauspiel von Gandalf als er mit seinem Wagen ins Dorf einzog, Bilbo’s Geburtstagsrede vor dem großen Baum als er sich unsichtbar machte…). Wir sahen u.a. auch die Hobbithäuser von Sam/Frodo/Bilbo, die Mühle, die Brücke, das Wirtshaus, die Gemüsefelder rundum, die Natur des Auenlandes, uvm. 

Wir hatten Glück dass die Dreharbeiten zum neuen Film “Der Hobbit” noch nicht begonnen hatten, denn so konnten wir alles besichtigen. Auch waren die Drehschauplätze in den letzten 12 Monaten rundum renoviert und zum Teil ganz neu aufgebaut worden und erstrahlten somit in vollem Glanz.

Wir haben viel Kurioses über die Dreharbeiten und den unglaublichen logistischen Aufwand erfahren. Eine sehr spannende Führung in eine andere Welt.

Kleine Anekdote am Rande: Nicht an jedem sonnig warmen Spätsommertag ist es ratsam Flip Flops zu tragen, denn so kann es passieren, dass man ungewollt fast eine Filmrolle angeboten bekommt. Zitat der Führerin zu Claudia: “Ohh, Sie könnten ja ein Hobbit sein, mit so kleinen Füssen”. Jaja, Claudia’s kleine Füße … also doch ein kleiner Hobbit …

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Leider dürfen wir sonst keine Fotos vom Hobbitdorf online stellen, da wir unterschreiben mussten diese nicht im Web zu präsentieren (Hollywood lässt grüßen).

In Rotorua, das berühmt für seine Mineralquellen, Geysire und seine Geothermik ist, verbrachten wir 3 Nächte. Zu Beginn gewöhnungsbedürftig war der Umstand, dass die Luft erfüllt war von einer eigentümlicher Duftnote nach faulen Eiern (aufsteigender Schwefelwasserstoff), doch nach wenigen Stunden Aufenthalt gewöhnte man sich daran und nahm ihn nicht mehr wirklich wahr.

Wir besuchten ein Dorf der Maori (das Thermal-Village Whakarewarewa), in dem die Maori im Einklang mit den vielen umliegenden Geysiren und vulkanischen Aktivitäten leben.

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